Donnerstag, 24. Januar 2013

Panorama-Internetseite verschwunden: Einstweilige Verfügung?

Letzte Aktualisierung am: 06.03.2013 - 23:55 h

Es ist eigentlich nichts außergewöhnliches, wenn der Link zu einer Internetseite
plötzlich nicht mehr gültig ist.
Eigentlich . . .
Aber in diesem Fall könnte mehr dahinter stecken.

Dieses ist die verschwundene Seite:

Warum versagen die Heimkontrollen?
von Malika Friedrichs
http://www.ndr.de/regional/hamburg/pflegemaengel113.html

- Ich berichtete am 12. Dezember des vergangen Jahres darüber hier im Blog:
Panorama-11122012-Heimkontrollen-versagen

Und am Dienstag, den 11. Dezember 2012 war auch in diesem Blog noch die Welt in Ordnung.
http://skandale-meldungen.blogspot.de/2012/12/pflegemangel-warum-versagen-die.html

Nun fing ich also an zu recherchieren . . . und stieß auf eine Mauer des Schweigens . . .
Offiziell begründet die Redaktion von Panorama das Fehlen einiger ihrer Seiten hiermit:
Warum manche Inhalte nicht mehr online sind
 . . . allerdings sind ältere Seiten, als die von mir gesuchte, sogar noch in der Kurz-Übersicht für Kommentare online . . .
Dieser Beitrag vom 8. Dezember 2012: Kostenfaktor Heim: Alten-Export ins Ausland
und dieser Beitrag vom 6. Dezember 2012: Wertlos: Millionenfaches Töten von Küken
sind dagegen noch online.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Wurde gegen diese Panorama 3 Sendung vom 11.12.2012 ein Maulkorb mittels einer Einstweiligen Verfügung verhängt?
http://www.mytvlink.de/tv/link/id/PcIw

Sonntag, 20. Januar 2013

Die Natur des Menschen - Provokant

Der Mensch ist nicht "Gut" oder "Böse".
Der Mensch reagiert gemäß seiner genetischen Grundlage und seiner Sozialisation
Nur ein Bruchteil seiner Entscheidungen für "Gut" oder "Böse" bleiben dem Zufall überlassen.

Verdeutlicht wird das Verhalten eines Menschen in den nachfolgend dargestellten Experiementen.

Die 10 unfassbarsten Versuche in der Psychologie im Überblick


01 Stanford-Prison-Experiment
02 Milgram-Experiment
03 Brückenexperiment
04 Libet-Experiment
05 Halo-Effekt
06 Awareness-Test
07 Ferienlager-Experiment
08 Experiment der erlernten Hilflosigkeit
09 Die dritte Welle
10 Unmöglichkeit der Gedankenunterdrückung

Freitag, 11. Januar 2013

Folter im Altenheim?

Letztes Update vom 24.06.2013 - 13:50 h
Nachtrag vom 24.06.2013

Inzwischen gibt es zwei Aktenzeichen bei der Staatsanwaltschaft zu Hamburg

7200 JS 6/ 13 und bisher 7202 UJS 623/13

Aber ob da jemals "Recht" gesprochen wird, das steht in den Sternen.

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Nachtrag vom 1. Juni 2013

Aus eigener, trauriger Erfahrung kann auch ich nur "Ja" zu einer Folter-Kontrolle sagen!
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, aber ob da auch etwas dabei heraus kommt, das steht in den Sternen:


Folter im Altersheim mit Todesfolge?

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Da hat doch ein findiger Politiker (oder war es nur ein politischer Beamter?)
entdeckt, daß da möglicherweise in dem einen oder anderen Altenheim
gefoltert wird?

Das Investigativ-Team der welt.de weiß da Folgendes zu berichten:

Altenheime – ein Fall für die Folterkontrolle?
Nun, ich bin gespannt auf die Kommentare zu dem Artikel von Anette Dowideit.
Ihr Buch "Endstation Altenheim" war ja schon deutlich genug und dabei recht objektiv.

Wie normale Menschen zu Folterknechten werden
Zwei Drittel der Testpersonen waren bereit, auf autoritäre Anweisungen Grausamkeiten zu begehen.

Hier ist noch das Video in der ZDF-Mediathek zum Thema:

Mittwoch, 9. Januar 2013

Wehrt euch! Teil 2

Letzte Aktualisierung am 09.01.2013

Ein Kommetar zur Panorama-Sendung  des NDR.de vom 10.10.2012
Panorama berichtete über Pflegemängel in einem Hamburger Pflegeheim.

- Wenn das Altenheim zum Feind wird -


http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=72071&p=185902#post185902
05.01.2013 12:26 - Kommentar von Heim-Mitwirkung

Es ist Zeit zu handeln ...


Es wäre hilfreich, wenn Pflegekräfte und Angehörige GEMEINSAM an einem Strang ziehen und aufhören würden, sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Alle Möglichkeiten die desolate Situation in der Pflege zu verbessern, müssen ausgeschöpft werden! Dazu gehört das Bennen und Eingestehen von Problemen. Nur wenn Probleme erkannt und benannt werden, gibt es eine Chance sie zu beseitigen; beschönigen der Situation bewirkt leider nur das Gegenteil!

Fakten für die beklagenswerten Zustände in der Pflege sind u.a.:
- zu wenig und dadurch überforderte Pflegefachkräfte
- befristete Arbeitsplätze und Einsatz von Leiharbeitskräften
- sehr hohe physische und psychische Belastung für Pflegekräfte
- nicht ausreichende Bezahlung und Wertschätzung für Pflegekräfte
- hohe Gewinn- und Renditeerwartungen von Investoren bei privatwirtschaftlichen Heimen
- etc. pp. ...

Ich weiß, wovon ich rede.
Seit über zehn Jahren bin ich mit dem Thema Pflege konfrontiert, habe viele Jahre meine Eltern in Heimen begleitet und engagiere mich seit dem.

Wir haben KEIN ERKENNTNIS-PROBLEM - es ist an der Zeit zu HANDELN! 
Das gilt insbesondere für Pflegekräfte. Lassen Sie sich nicht länger ausbeuten! Schließen Sie sich zusammen und wehren sich - Berufsverbände, Gewerkschafte, Initiativgruppen wie z.B. "Pflege steht auf" und auch Angehörige bieten Ihnen Unterstützung. Nutzen Sie diese Chancen ...

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Meine Meinung:

Ja, es ist Zeit zum Handeln !

Siehe auch: HeimMitwirkung.de

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"Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können,
muß man sich abgewöhnen.
(Bertolt Brecht)

Im Umkehrschluß kann das auch heißen:
Wenn Reden nicht hilft, dann muß man halt handeln . . .

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Sonntag, 6. Januar 2013

Warum schreibe ich hier?


Das Netz ist eine Plattform für alle möglichen Wesen.
Der Eine nutzt es als Hyde-Park-Corner, stellt sich auf ein Podest
und verkündet das Heil der Welt.
Der Andere nutzt seine Chance zur Selbst-Darstellung und ruft:
"Seht her, hier bin ich; liebt mich . . . oder hört mir wenigstens zu!"
Der Nächste nutzt das Netz zur Agitation (vielleicht, um seinen Frust
loszuwerden) und ein Anderer möchte einfach nur mit Anderen teilen,
was er so hat und weiß.

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Mehr über meine Motive, die mich zum Schreiben treiben, findet ihr hier:
http://netzgarten.blogspot.de/2008/01/neugier-brachte-mich-zum-bloggen.html

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Wehrt euch . . . HeimMitwirkung.de

Letztes Update am: 10.01-2013 - 12:04 h

Ja, es gibt sie noch, die Kämpfer für eine menschenwürdige Pflege!

Reinhold Leopold in Bremen ist so ein Kämpfer.
Er betreibt die Seite Heimmitwirkung.de
mit einem recht umfangreichen und sehr informativen Forum
Dieses Forum ist kein Forum im üblichen Sinne, es gleicht eher einem
  Lexikon zu den Problemen in der Pflege.

Hier ist einer der neueren Beiträge zu finden:
Wehrt euch . . . (auch Schwache können mächtig sein!)


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Meine Meinung:
Es wird Zeit, daß wir Angehörige uns unter einander und auch mit den Pflegekräften
zusammen tun, um eine menschenwürdige Pflege durchzusetzen.
Wenn wir auf unsere Politiker warten, dann sind unsere Angehörigen längst unter menschenunwürdigen Bedingungen gestorben., bevor unsere Volksvertreter und Behörden aufgewacht sind.

Auch dieser Beitrag in seinem Forum ist lesenswert:
PANORAMA: "Pflegemängel: Warum versagen die Heimkontrollen?"

Und?
Wo bleiben eure Kommentare zu diesem Thema?
Wollt ihr nicht wenigstens euren Senf dazu geben oder nur im stillen Kämmerlein jammern und euch selbst und eure Lieben im Pflegeheim bedauern?
Wenn ihr nicht publik macht, was euch drückt . . . nun, dann sitzen unsere Politiker das Thema "Menschenwürdige Pflege" nach altbewährter Manier aus; da haben sie ja genug Übung drin.
Oder habt ihr in den Stellungnahmen zur Panorama-Sendung in Sachen Pflegen und wohnen in Hamburg schon einen Kommentar eines Politikers entdeckt?

Panorama: Kommentar-Übersicht
Warum versagen die Heimkontrollen?
Wenn das Altenheim zum Feind wird

Oder hier

Im Forum Heimmitwirkung

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Donnerstag, 3. Januar 2013

Etwas zum Lesen am Jahreanfang 2013


Auf dieser Seite des Pflege-Selbsthilfeverbandes e.V. wird das Buch
von Astrid Wörn vorgestellt "www.heutewirmorgenihr.de" (nein, das ist kein Link)
und
es folgen verschiedene Berichte betroffener Angehöriger, die sich dem Pflege-SHV anvertraut haben:

Angehörige berichten

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Panorama-11122012-Heimkontrollen-versagen

Letztes Update am: 24.01.2013 - 11:27 h

Nach der Panorama-Sendung von gestern um 21:15 Uhr
konnte ich nicht schlafen.
Es gibt ja nicht nur in Pflegeheimen der Hamburger Kette "Pflegen und wohnen" Probleme mit einer menschenwürdigen Altenpflege.
Auch andere Heime sind betroffen . . . ich denke dabei auch an den von mir begleiteten P.

Betroffen machte mich aber noch mehr der nachfolgende Kommentar von "Nurse", aber lest selbst:
Frechheit - <- Dieser Link ist zur Zeit nicht mehr gültig!

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Der nachfolgende Link zur Panorama-Seite führt seit dem 23. Januar 2013 ins Leere!
Möglicherweise wurde der Panorama-Redaktion da ein Maulkorb verpaßt.
Siehe meinen Beitrag vom 24.01.2013

Das war die Panorama-3 Sendung vom 11.12.2012:
Warum versagen die Heimkontrollen?
http://www.ndr.de/regional/hamburg/pflegemaengel113.html

Malika Friedrichs,
Autorin: *1983: Hamburg.
Von der Medienakademie zu ZAPP zu Panorama - die Reporter.
Fördert immer Unerwartetes aus dem Recherche-Stollen.
Ist aufgeschlossen zu Menschen und gibt ihnen Redezeit.
Undercover-Autorin bei "Die KiK-Story". Motto: "Machen!"
Medienpreis der deutschen Kinder- und Jugendärzte 2010.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/panoramateam161.html

Diese Sendung vom 9.10.2012 war der Vorläufer:
Pflege-Mängel: Wenn das Altenheim zum Feind wird

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Übersicht über die zur Zeit aktuellen Kommentare zu den Sendungen:
http://www.ndr.de/apps/php/forum/forumdisplay.php?f=54

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Mein Kommentar (Rentner-Anton) und das der "Nurse":
http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=75324

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Spezielles Online-Formular, um einen neuen Fall zu melden:
Ihre Erfahrungen mit Alten- und Pflegeheimen
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_3/pflegemaengel109.html

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Um das Bild ein wenig abzurunden darf ich natürlich die neue Seite des Pflege-SHV
nicht vergessen. Dort ist mir ein Artikel gewidmet.
Der Pflege-Sebsthilfeverband e.V. (Raum Köln) hat eine neue Internet-Seite gestartet: Pflege-Prisma.de 
Der mich betreffende Artikel ist beim Pflege-SHV auf der Startseite und unter diesem Link zu finden:
http://pflege-prisma.de/2012/12/renter-anton-klagt-an

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Montag, 10. Dezember 2012

Pflegemisere-schlimmer-als-bekannt

Letztes Update am 04.01.2013 - 00:42 h

Meine Anmerkungen zu dem kürzlich erschienen Buch
von Anette Dowideit 
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Die Pflegemisere ist weitaus schlimmer als allgemein bekannt!

Soso, Du meinst, das ganze Gerede über die Pflegemisere ist aufgebauscht und alles ist übertrieben?
Ja, so dachte ich auch vor zweieinhalb Jahren, als es einen nahen Anghörigen von mir (ich nenne ihn hier "P.")   im Alter von 62 Jahren mit einem saftigen Schlaganfall erwischte.
Und ich unwissender Idiot lehnte damals im Krankenhaus die Übernahme der Betreuung ab, als mir dort diese Frage gestellt wurde.
Familiäre Gründe im Bereich von P. sagten mir, daß eine Betreuung durch mich vermutlich nicht gut gehen würde.
Das Betreuungsgericht hat weder mich noch andere Angehörige von P. befragt.
Das Wort vom Krankenhaus galt.
Mit anderen Worten: Das soziale Umfeld von P. wurde offensichtlich nicht mit in die Überlegungen, wie P. am besten zu betreuen sei, einbezogen.

Dann wurde also die Betreuung vom Amtsgericht eingerichtet.
Nur - wir Angehörigen wurden, wie schon erwähnt, nicht in das Betreuungsverfahren einbezogen.
Wir erfuhren auch nur später durch Zufall von der tatsächlich eingerichteten Betreuung.
- Der Mensch interessierte offensichtlich nicht, sondern nur der abzuwickelnde Fall.
- Das kommt mir fast so vor, wie das "abwickeln" einer Firma, die in die Insolvenz rutscht.

Auch der Betreuer, ein Rechtsanwalt, war anscheinend nicht an der menschlichen Seite des Falles interessiert oder er hatte schlichtweg keine Zeit für so etwas.
Er verwaltete halt "juristisch", ohne sein Mündel nun so recht zu kennen.

- Siehe auch meine Seite 10. hier im Blog
- Der sich kümmernde Angehörige ist Sand im Getriebe eines eingespielten Teams.

Um dem P. ein wenig mehr menschliche Nähe geben zu können, regte ich die Verlegung in ein Pflegeheim der selben Firma an, welches aber näher lag und es mir erlaubte, P. täglich zu besuchen.
Ich vertraute dabei auch auf das Urteil des Betreuers, falls dieser das Pflegeheim als anfällig für eine "Gefährliche Pflege" halten würde. Daß der Betreuer sich darüber vermutlich gar keine Gedanken machte, kam mir damals nicht in den Sinn.
- Später wurde mir im Landgericht vorgeworfen (ich versuchte einen Wechsel in der Betreuung zu erreichen), was ich denn da zu bemängeln hätte, ich hätte ja eben genau dieses Pflegeheim für "P." ausgesucht. -
Halleluja, Nachtigall ick hör dir trapsen!

Nein Freunde, ich tapse nicht in die Falle.
Ich sage nicht, daß in dem Pflegeheim, in dem P. meiner Meinung nach "in das Bett hineingepflegt" wurde, eine wissentlich gefährliche Pflege praktiziert wird.
Ich habe nur den - begründeten - Verdacht, daß es so ist; Andere, die dazu berufen sind, mögen darüber urteilen. Der MdK hat wohl auch gemerkt, daß da etwas im Pflegeheim nicht stimmt und hat inzwischen offensichtlich schon reagiert und die Benotung der letzten Bewertung ein wenig ins Negative hinein verschoben.

Inzwischen habe ich mich im Netz umgesehen und mir auch das eine oder andere Buch gekauft und nicht nur gelesen, sondern regelrecht durchgekaut und im Netz hinterfragt. Aufgrund meiner vielen handschriftlichen Vermerke werde ich dieses Buch später wohl kaum wieder verkaufen können . . .
Das Buch stammt von Anette Dowideit und hat mir beim Lesen und begleitetem Recherchieren im Netz erst so richtig die Augen geöffnet:
“Endstation Altenheim – Alltag und Missstände in der deutschen Pflege”
Buchauszug:
Unendliches Leid in deutschen Pflegeheimen - Anette Dowideit
In diesem Buch wird auch nicht wahllos auf die Pflegekräfte eingedroschen, nein, das ganze Konstrukt "Pflege" steht dort auf dem Prüfstand.

Die Artikel vom Pflege-Sebsthilfeverband zum Thema Betreuung ergänzten dann das Bild noch ein wenig:
Betreuungswillkür
und
Betreuungs(un)recht

Jetzt, nach rund zweieinhalb Jahren, wird mir so richtig deutlich, daß ich nicht der einzige Angehörige bin, der um das Wohl und Wehe eines Angehörigen kämpft . . . nur, wo sind diese Anderen?
Sind sie sprachlos?
Oder wurden sie schon mundtot gemacht, so wie man es bei mir auch hinter meinem Rücken, im Schutze eines "Psychiatrischen Gutachtens" und einer vertraulichen Betreuungsakte versucht, in die mir der Einblick (noch) verwehrt wird?

Und noch eines wird sehr deutlich
In fast allen Publikationen, sei es in Büchern oder in Fernsehberichten, wird die derzeitige Pflegeproblematik angeprangert und es werden politische Lösungen gefordert . . . aber die Politik reitet auf einem sehr langsamen und lahmen Gaul . . . wenn wir darauf warten, überleben das unsere Angehörigen von Heute nicht.
Aber auch Anette Dowideit bleibt dem Leser ihres Buches eines schuldig:
Es fehlt die konkrete Hilfestellung, wie ich mich als Angehöriger jetzt, hier und Heute, gegen die teilweise unmenschliche Pflegepraxis ganz konkret wehren kann.
Es wird im Buch ja auch offen zugegeben, daß sowohl die Heimaufsicht als auch der MdK doch recht zahnlose Tiger sind, weil unter anderem ja auch das System am Laufen gehalten werden muß . . .

Es wird Zeit, daß wir Angehörigen uns zusammen tun und so organisieren, daß wir schlagkräftig in konkreten Einzelfällen anderen Angehörigen in unserer Nähe beistehen können.

Ansätze zu solchen Gruppierungen gibt es schon, aber komischer Weise kaum im Hamburger Bereich:

Der Pflege-Sebsthilfeverband e.V. (Raum Köln) hat eine neue Internet-Seite gestartet:
Pflege-Prisma.de

Die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter - Handeln statt Mißhandeln e.V. (HsM)
ist eine gemeinnützige und unabhängige Notruf-, Beratungs- und Informationsstelle

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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Menschenwürdige Betreuung

Ein neuer Blog von Thomas Liedl befaßt sich aus Gutem Grund ebenfalls mit dem Thema Pflege in Alten- und Pflegheimen:

Menschenwürdige Betreuung

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