Donnerstag, 30. August 2012

Einladung zum Feedback (Rezension): Pflege im Alter

Letzte Aktualisierung:  12.11.2016 - 10:25 h

Eine chronologische Übersicht,
wie mein Bruder "zu Tode gepflegt" wurde,
findet ihr hier:


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Meine Gedanken, die ich hier in Schriftform zum Ausdruck bringe, sind sicherlich nicht das Maß aller Dinge, deshalb habe ich eine Bitte:

Gebt mir ein wenig Feedback (früher sagte man dazu Rückmeldung) und schreibt mir, wenn ihr anderer Meinung seid oder wenn ihr logische Fehler in meinen Schlußfolgerungen entdeckt.
Hilfreich sind dabei auch Hinweise, wenn ich mich einmal wieder etwas zu verschwurbelt ausgedrückt habe oder die Logik in meinen Schlußfolgerungen wenig verständlich erscheint.
Auch Meinungen aus dem Bereich der voll im Beruf stehenden Altenpfleger, Rechtlicher-Betreuer und Pflegeheim-Personal sind mir jederzeit willkommen . . . auch, wenn diese äußerst kritisch sein sollten.

Für jene Zweifler unter euch, die da meinen, daß sich die Arbeit einer Antwort nicht lohne, möchte ich diesen Text einer Betreuerin empfehlen:

Altersdiskriminisierung
http://betreuer.blogger.de/stories/2115138/

Egal, ob ihr heute 20 oder 80 Jahre alt seid:
Bitte vergeßt nicht, daß auch ihr einmal alt sein werdet (hoffentlich!)
und helft mir bei der inhaltlichen Gestaltung dieses Blogs mit!

In diesem Sinne,
 Kurt Staudt

Mittwoch, 29. August 2012

Warum kein HTML-Code bei Kommentaren (iframe) ?

Nur ein Test . . .

Vorweg: Das Datum dieses Posts habe ich ein wenig getürkt,
damit dieser Test-Beitrag ein wenig nach hinten rutscht
und mir nicht die Optik des Blogs verdirbt.
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Das Zulassen aller HTML-Codierungen in Kommentaren würde es Spammern ermöglichen, die Grundformatierung einer Seite zu sprengen und diese damit unleserlich machen.
Die Überschneidung der Texte am rechten Rand der mittels "Iframe" eingebetteten Seite sind nicht gerade schön.
Auch das Einbinden geklauter Daten wäre etwas zu leicht möglich.

Einige Codes dürften erlaubt sein:
<b>fett</b> = ok
<u>unterstrichen</> = geht nicht
<i>kursiv</i> = = ok

Leider ist auch die Phisching-freundliche Link-Codierung erlaubt . . .

Schaut einmal etwas genauer hin!
Ihr bekommt eine ganz andere Seite, wenn ihr diesen Link anklickt:
pflegeheim-ich-klage-an.blogspot.de

So eine Codierungsmöglichkeit ist ein Leckerbissen für jeden Ganoven, der ein wenig "Phishing" betreibt!


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<iframe src="http://www.google.de" style="border:1px #FFFFFF solide;" name="myiframe" scrolling="auto" frameborder="1" align=aus marginheight="0px" marginwidth="0px" height="480" width="400"></iframe>
http://betreuer.blogger.de/stories/1721011/#2118823

Die hier eingebundene Seite ist "geklaut".
http://kurt-staudt.de/cmsbk/wb/pages/wieso-weshalb-warum.php



Mittwoch, 18. Juli 2012

Pflegeheim-Marketing mit der Hartmann AG

Letzte Aktualisierung (Links):  21.07.2012 - 16:40 h

Der Marketing-Kampf um "Kunden" ist nun auch bei den Pflegeheimen angekommen.
Ein gutes Image bringt neue Kunden, so diese denn auch als Kunden und nicht als Pflegefälle empfunden werden. Es ist ja auch keine Schande, ein Image ein wenig aufzupolieren.
Die Paul Hartmann AG mischt dabei inzwischen auch mit und bietet den Pflegeheimen ihre Hilfe unter folgendem Slogan an:
Zufriedenheit lebt vom Dialog. Fragen Sie Ihre Kunden.

Wenn die für diese Kundenbefragung zur Verfügung gestellten Fragebögen wirklich allen Heimbewohnern und allen Angehörigen in die Hand gedrückt würden, dann könnte das Ergebnis ehrlich sein.
Ich befürchte allerdings, daß das Ganze nur wiederum in eine schön gefärbte Pflegewelt führt, die soo nicht existiert . . .
Und diese "Ergebnisse" hängen dann schön repräsentativ in den Eingangshallen einiger Pflegeheime am Schwarzen Brett und verschönern das Image.

Meine Meinung:
Ich bin zwar auch kein Fan des MDK oder der Heimaufsicht, aber den MDK-Prüfberichten traue ich doch einen Funken mehr Objektivität zu . . .
Allerdings sind diese Prüfberichte ein wenig im  AOK-Pflegeheimnavigator versteckt; erst kommt die Suche nach einem Pflegeheim und dort kann man folgendes Kästchen ankreuzen:
 o Nur Einrichtungen mit MDK-Transparenzbericht

Hier ist so ein typischer Suchbericht  und wenn man dann auf den Punkt "Zum MDK-Transparenzbericht klickt" (ich habe das erste Pflegeheim in der Liste angeklickt),
dann erhält man diese Seite und muß dann für die Details auch noch einmal das Schaubild anklicken.

- Ein wenig umständlich, aber vielleicht möchte man uns die Fakten nicht gleich auf die Nase binden?


Übrigens, ich hab gerade mal in unserem Medikamenten-Schrank nachgeschaut:

Die Pflaster und Mullbinden darin kommen alle von Hartmann und einige wenige von Beiersdorf.  ;-)

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Links zum Thema

http://www.lobbycontrol.de/blog/

http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/schwerpunkte/offen-legen/

http://www.lobbypedia.de/index.php/Lobbypedia:Inhalt

Die Site von PharmaFlash ist auch lesenswert und eigentlich auch kein Geheimnis. 
2003-02-17
2002-05-13
Auszug aus dem  Archiv 2003                                                                          
Zu Beginn des Monats ging ein neues Portal zur Pflege online: www.pflegeheim.de   Zielgruppe sind Betroffene und pflegende Angehörige. Herzstück des Angebotes ist eine Suchmaschine, mit der sich Heime nach Ort, Name oder Postleitzahl finden lassen; zur Zeit sind mehr als 7.000 gelistet. Darüber hinaus gibt es Artikel und Fachbeiträge rund um die häusliche und institutionelle Pflege. Pflegeheime, die mehr als den Basiseintrag mit Name und Anschrift präsentieren wollen, können sich beim Sponsor, der PAUL HARTMANN AG  www.hartmann.info  registrieren und ihre Seite selbständig erneuern.
Anmerkung:
Nutzt einfach die Suchfunktion eures Browsers:

Taste "Strg" und "F", dann den Suchbegriff "Hartmann" oder das Datum "2003-02-17" eingeben.


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Montag, 2. Juli 2012

Heute im TV: Betreut und betrogen


Heute am Abend: Erneute Wiederholung am 02.07.2012

22.00 - 22.45 Uhr, WDR-Fernsehen

Betreut und betrogen?



Wolfgang A. begreift bis heute nicht, wie das passieren konnte.
Er hatte seiner schwer kranken Mutter versprochen, sie bis zu ihrem Tod zu pflegen.
Sie wollte, wenn es zu Ende gehe, zu Hause wohnen bleiben, in den eigenen vier Wänden sterben.
So war es in der Familie verabredet.
Doch die Absprachen nutzten nichts. Das örtliche Vormundschaftsgericht wurde auf den "Fall" aufmerksam. Die Mühlen der staatlichen Fürsorge setzten sich in Gang. Eine Berufsbetreuerin wurde vom Gericht eingesetzt. Diese völlig fremde Person hatte nun die Befugnis, über den Lebensmittelpunkt von Frau A. zu entscheiden. Dörte Schipper und Gregor Petersen gehen für die NDR Dokureihe "45 Min" auf Spurensuche. Sie treffen Menschen, die gegen ihren Willen ins Räderwerk staatlicher Bürokratie geraten sind und sich dagegen nicht wehren konnten.

Aber: Die spannende Dokumentation zeigt auch, was engagierte Betreuer leisten können! Denn: Alter, Krankheit, Lebenskrise - plötzlich ist man auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Das kann jeden treffen. Und immer öfter kommen dann Betreuer zum Einsatz. Doch manchmal wird eine Betreuung auch gegen den Willen des Betroffenen eingerichtet. Was als staatliche Hilfe gedacht war, gerät dann nicht selten zum Desaster. Und das, obwohl das Betreuungsgesetz ausdrücklich vorschreibt, den Willen des Betroffenen in den Vordergrund zu stellen und staatliche "Zwangsbeglückung" - etwa durch eine Heimunterbringung - nur im äußersten Notfall vorzunehmen.

Quellen:
Werner Schell, Forum Pflegerecht und Gesundheitswesen
und
WDR.de - Die Story

Details aus den früheren Sendungen dieser versuchten Dokumentation findet ihr
im Betreuerblog unter
Eine hochinteressante Dokumentation über die Betreuungspraxis

Zur Autorin dieses Blogs folgt hier ein kleiner Auszug aus der Selbstbeschreibung:
Mein allergrößter beruflicher Wunsch:
Eine Arbeitsgruppe zu finden, die sich im Bereich Sozialpolitik engagiert. Eine Gruppe, deren Mitglieder sich trauen, ihre Meinung auch dann OFFEN und EHRLICH zu vertreten, wenn dies zu Auseinandersetzungen mit Behörden, Ärzten, Institutionen oder auch den eigenen Kollegen führt.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Der Fisch stinkt vom Kopfe her

^- Dieser Spruch stammt aus dem Volksmund. . . . wer ihn zuerst aussprach ist nicht bekannt.
Stand: 15.07.2012

Die Grundaussage im nachstehenden Auszug aus dem Forum von Werner Schell ist der, daß wir nicht auf den Pflegekräften herum hacken sollen und diese auch nicht in die Pflicht nehmen sollten, Mißstände im Pflegeheim nach "Oben" zu melden.
Veränderungen in der Pflege erreichen wir nur, wenn sich in den Führungsetagen etwas ändert und wenn die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen für eine bessere (und "artgerechte" [sic!]) Pflege geschaffen werden.

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Beitrag vom 7. Juni 2012 im Forum Werner Schell.de

Auszug:

Sie berichten über die "Missstände in der Altenpflege" und lassen (per Interview) einen Pflegekritiker zu Wort kommen, der seit geraumer Zeit selbst in der Kritik steht.

In den vorgestellten Textpassagen sind richtige Einschätzungen ausgeführt, andererseits ist aber (erneut) zu erkennen, dass es z.B. die Pflegepersonen betreffend falsche Botschaften gibt. Begrüßenswerterweise hat der von Ihnen interviewte Pflegekritiker nicht seine pauschalen Angriffe gegen die Pflegekräfte wiederholt (vor Jahren wurden über 40% der Pflegekräfte von ihm als ungeeignet bezeichnet). Völlig daneben liegen aber weiterhin die Vorstellungen, Pflegekräfte könnten durch Ansprechen von Mängeln in Form von Beschwerden und Anzeigen allein grundlegende Veränderungen bewirken. Aufrufe in Richtung Pflegekräfte, Pflegemängel ggf. anzuzeigen bzw. öffentlich zu machen, ist ein mehr als schlechter Dienst am Pflegepersonal. Das sollte in einer "führenden" Fachzeitschrift für Pflegeberufe tunlichst in dieser Form unterbleiben. Solche Aktivitäten können nämlich keine grundlegenden Veränderungen bewirken und führen die jeweils aktiv gewordenen Pflegekräfte nur in juristische Auseinandersetzungen bzw. in die Arbeitslosigkeit. Auch die Entscheidung des EGMR im Fall Heinisch hat keine wirkliche Klärung und Hilfe gebracht (dazu hat es im vergangenen Jahr eine entsprechende Pressemitteilung von hier gegeben.


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Links zum Thema (Foren etc.)


Google-Suche: Pflegeheim "Der Fisch stinkt vom Kopfe her"

Sonntag, 3. Juni 2012

Die Schere im Kopf


Die Schere im Kopf - Sorry, aber so isses.


Aus gegebenem Anlaß hatte ich diesen Blog für eine Weile für die Allgemeinheit gesperrt.
Der Grund war einfach:
Weder Das Betreuungsgericht noch leitende Mitarbeiter eines Pflegeheimes konnten mit meinen Texten im Blog sachgerecht umgehen oder fühlten sich gar auf die Füße getreten.

Wir wagen nicht zu sagen, was gesagt werden muß,
weil wir Repressalien befürchten,
die sich gegen unsere Lieben richten.

Wir können sie nicht immer schützen - leider.
Und ein unbedachtes Wort, welches in fremden Ohren falsch verstanden wird,
kann mehr Schaden anrichten, als wenn wir geschwiegen hätten.

Aber auch mit unserem Schweigen machen wir uns mitschuldig.
Wir können der Falle nicht entrinnen . . .


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Sonntag, 2. Oktober 2011

Mein Blogbeitrag liegt jetzt beim Amtsgericht

Nein, es ist nicht so schlimm, wie es der Titel suggerieren mag.
Aber lest einmal in Ruhe, was für Folgen so ein Blogbeitrag haben kann.

Am 7. Februar 2011 schrieb ich einen Artikel in meinem Rentner-Blog, daß mir in einem Pflegeheim meine sämtlichen Papiere und auch meine Geldbörse gestohlen wurde:
Diebstahl in einem Pflegeheim
- Diesen Artikel habe ich (dort im Blog) zur Zeit gesperrt und damit aus der Schußlinie genommen. -

Die Chance, daß das der Dieb oder die Diebin lesen würde war zwar nicht groß, aber einen Versuch war es wert.
Nach der Veröffentlichung im Blog ließ ich eine Kopie auf dem Tisch im Zimmer meines Freundes liegen.
War es eine außen stehende Person, die sich da an meinem Eigentum vergriffen hatte, so war die Chance gering, daß diese ausgerechnet meinen Blog lesen würde. War es aber eine von den Pflegekräften (so etwas kommt schon einmal vor), so war die Chance des Gelesen-werdens recht groß.
Natürlich hatte ich auch bei der Polizei Anzeige erstattet und auch der Pflegedienstleitung von dem Diebstahl berichtet, aber davon versprach ich mir nicht viel.

Die erste Kopie, die ich auf den Tisch im Zimmer meines Freundes legte, war schon am nächsten Tag verschwunden. Ich wußte natürlich nicht, ob möglicherweise der Dieb oder die Diebin das erste Exemplar mitgenommen haben könnte, also legte ich eine zweite Kopie hin.
Das zweite ausgelegte Exemplar blieb unbehelligt liegen und ich nahm es nach ca. 2 Wochen wieder vom Tisch.
Da mich keiner aus dem Kreis der Pflegekräfte auf meinen Blogbeitrag ansprach, kam ich auch nicht auf die Idee, daß sich da jemand von der Heimleitung groß darüber aufgeregt haben könnte.
Auf der Mediations-Sitzung im Juni 2011, also rund 4 Monate später, wurde ich dann erstmals auf meinen Blogbeitrag angesprochen.

Wie und wann diese erste Kopie meiner Blogseite nun in die behördliche Akte gekommen ist, das kann ich nur vermuten.
Und wie ich Kenntnis davon erlangt habe, das bleibt vorerst auch mein Geheimnis.
Aber soviel kann ich sagen, mein Beitrag hat einige Leute im Pflegeheim und beim Amtsgericht wohl mächtig irritiert.
Nur . . . warum?
Ist die Angst vor dem Internet soo groß?
Das Thema Internet ging sogar soweit, daß ich mich inzwischen gegen den Angriff wehren mußte, ich hätte auch noch den Lebenslauf nebst vollem Namen und Geburtstag des betroffenen Pflegeheim-Insassen im Internet publiziert!
Den Lebenslauf hatte ich lediglich der Betreuungsbehörde im Zuge meiner dortigen Anhörung überreicht.


Diebstahl in einem Pflegeheim

Nachwort vom 2. Oktober 2011

Dieser Blogbeitrag vom 7. Februar 2011 (aus dem Blog Gibt es ein Leben jenseits der 70?)
ist inzwischen sogar in der Gerichtsakte eines Hamburger Amtsgerichtes gelangt.
Da scheint sich ja jemand ganz mächtig auf die Füße getreten zu fühlen, obwohl dieser Artikel vornehmlich für den Dieb oder die Diebin gedacht war (siehe auch hier im Netzgärtner-Blog).

Zur Klarstellung hatte ich heute einen weiteren Blogbeitrag geschrieben
und hoffe, daß nun alle Mißverständnisse beseitigt sind.

Nein, auf die Füße treten wollte ich nur dem Dieb oder der Diebin.
Sorry, es tut mir leid, wenn ich dabei anderen auf die Hühneraugen
getreten bin.

Netzgärtner Kurt

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Dieses ist der ursprüngliche Text vom 7. Februar 2011:

Bei dem Besuch in einem Pflegeheim sind mir am 1. Februar 2011, zwischen 17:40 und 19:40 Uhr sämtliche Papiere und meine Geldbörse gestohlen worden.
Die geklauten Sachen befanden sich in meiner Jacke.
Die Jacke hing über einen Stuhl, der zwischen dem Fernseher und dem Fenster in der Ecke stand.
Der besuchte Freund schaute eine Sendung im Fernsehen an und hatte dabei den Stuhl mit meiner Jacke gut in seinem Blickfeld.
Ich ging zu einem Vortrag im Erdgeschoß und kam nach 2 Stunden wieder zurück.
- Die Jacke war weg. -
Ich fand sie nach einer Weile im Kleiderschrank meines Freundes wieder.
- Das Portemonnaie fehlte und auch mein Führerschein und die Fahrzeugpapiere.

Wenn der Dieb oder die Diebin wenigstens noch einen Funken Ganovenehre in sich trägt, dann wird wenigstens nur das Geld geklaut und die für Fremde wertlosen Papiere werden in den nächsten Briefkasten gesteckt.
Aber bis heute hat sich da noch nichts getan.

Na, vielleicht überlegt es sich der Dieb ja noch einmal und packt die Reste in einen öffentlichen Briefkasten der Deutschen Post?

In dieser Jacke waren meine Papiere:
http://kurt-staudt.de/Dscf0081-c.jpg

Sorry, aber das ursprüngliche Foto habe ich nach der Kritik seitens des Betreuungsgerichtes ganz aus dem Netz entfernt. Es zeigte recht gut, mit welcher Dreistigkeit der Dieb vorgegangen ist, denn meine Jacke hing voll im Blickfeld des Pfleglings!

Mittwoch, 7. September 2011

Pflegeskandal: Auszug aus der Wikipedia.de

Siehe auch:  http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeskandal
und im Absatz:
Mängel bei der Aufsicht über die Heime

Ich zitiere:

"Immer noch sind die meisten regulären Besuche vom Medizinischen Dienst und Heimaufsicht angekündigte Begehungen von Stationen, auf denen oft tagelang vom Personal in zusätzlichen Überstunden „klar Schiff“ gemacht wird (in 72 bis 87 Prozent). Dokumentationen können ergänzt, Speisenvorräte auf Hygienemängel überprüft, Medikamentenschränke und Rezepte mit einander abgeglichen werden."

Sonntag, 4. September 2011

Ein Besuch am Sonntag im Altenheim

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Teil-I, Aus dem Altenheim - Der „Alte“ (62 J.):
Schlaganfall, halbseitige Lähmung, Schluckstörung (Dysphagie) dadurch Gefahr der Aspirationspneumonie.
 

Ein Besuch am Sonntag.
  
Es ist Sonntag, 4 Uhr nachmittags.
Die Zimmertür ist geschlossen.
Ich klopfe an und trete ungefragt ein;
auf mein Klopfen hat er noch nie geantwortet.
Der Alte liegt im Bett und schläft.
Der Fernseher ist aus.

Der Alte hustet.
Sein Gesicht verzieht sich vor Schmerzen.
Er faßt sich im Schlaf an den Bauch.
Sein Atem geht etwas rasselnd.

Es ist fast jeden Tag das gleiche Bild.
Der Alte hat es bis heute nicht begriffen,
daß er nicht halb im Liegen essen oder trinken darf.
Die Pflegekräfte haben es auch noch nicht begriffen,
daß sie den Alten in eine senkrechte Position setzen müssen,
bevor sie ihm etwas zum Essen oder Trinken geben.
Irgendwann verschluckt er sich dann . . .
und beim nachfolgenden Husten
schmerzt ihn der Bereich um die Magensonde,
die man ihm immer noch im Bauch belassen hat.
Oder ist es seine Lunge, die ihm weh tut?
Hat er schon den Anfang einer Aspirationspneumonie ?

Warum quält man den armen Kerl so?
  

Ist es wirklich so schwer,

ihn zu den Mahlzeiten
in den Rollstuhl zu setzen

und an den Tisch zu schieben?

Der Alte wacht von dem schmerzhaften Husten auf,
sieht mich und verzieht sein Gesicht zu einem vorsichtigen Grinsen.
Aha, er freut sich, daß ich da bin.
Ich frage ihn, was er zum Mittag gegessen hat und er sagt: "Pampe!"
Aha, er hat also wieder einmal kein festes Essen bekommen,
sondern pürierte Kost.
 
Nach nur knapp 5 Minuten werde ich wieder verabschiedet.
Nein, sagen kann mir der Alte das noch immer nicht so richtig.
Auch seine Gesten und das Gebrabbel sind für Fremde
oft noch unverständlich.
Ich soll die Tür zu machen, wenn ich draußen bin, damit er sich wieder
in sein depressives Schneckenhaus zurück ziehen kann . . .

© GV. HR. - 15.08.2011