Montag, 18. November 2013

Der sich kuemmernde Angehörige-II.

Hier, auf dieser Seite: 10. Der sich "kümmernde Angehörige" in meinem Blog bahnt sich ganz vorsichtig eine Diskussion an.
Viele trauen sich nicht, über ihre negativen Erlebnisse zu berichten.
Meist ist es die Angst vor dem Pflegeheimbetreiber, die als "Schere im Kopf" arbeitet.

Das, was uns immer noch fehlt ist ein engagierter Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin, die (oder der)  bereit ist, einer Gruppe von Pflegenden Angehörigen "pro bono" zur Seite zu stehen.

Kommentare:

  1. Hallo,habe auch Strafanzeige erstattet .Meine Mutter ist letztes Jahr an Aspiration im Pflegeheim Verstorben.
    Staatsanwaltschaft hat es eingestellt.
    Was soll ich machen?

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    1. Was Du machen sollst?
      Nun, das muß jeder für sich selber entscheiden und es ist abhängig von deinem Geldbeutel und deinem Durchhaltevermögen.
      Es bringt dir nichts, wenn Du vor Verbitterung gegen die Mauer des Schweigens rennst und selbst auch noch dabei drauf Schaden nimmst.

      Es gibt da heutzutage nur zwei Möglichkeiten:

      1. Wenn Du Geld hast oder eine Rechtsschutzversicherung, die diesen Fall auch abdeckt, dann nimmst Du dir einen Rechtsanwalt, der von dieser speziellen Materie auch etwas versteht.

      2. Bist Du dagegen arm, dann ist ein Hungerstreik vor den Türen der Staatsanwaltschaft eine Möglichkeit, deinen Standpunkt öffentlich wirksam zu vertreten. Die Journalisten solltest Du vorher auf deine Aktion aufmerksam machen.
      Aber bedenke dabei, ob es wert ist, dabei deine Gesundheit aufs Spiel zu setzen . . .

      Bei mir war es so, daß die Staatsanwaltschaft von Amts wegen ermittelte, nachdem ich bei unserer örtlichen Polizeidienststelle ein paar blöde Fragen gestellt hatte.
      - "Aber g'nutzt hat's nix." -

      Siehe auch hier:
      Die Weihnachtsgeschichte einmal ganz anders.
      http://wohinmitunserenalten.blogspot.de/2013/12/Weihnachtsgeschichte-ganz-anders.html

      Wer immer Du auch bist, lieber anonymer Schreiber:
      Ich wünsche dir die Kraft, dein Anliegen mit Nachdruck zu vertreten.
      Das Schweigen um diese moderne Form der Euthanasie muß gebrochen werden!

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    2. An die Öffentlichkeit gehen, Presse und Co.
      Im Internet auftreten.
      Erkundigungen über das Pflegeheim betreiben, vielleicht findest du etwas, auf was du aufbauen kannst.

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  2. Es gibt hier noch diese Seite im Verborgenen?
    Ja, die meisten trauen sich nicht über ihre negativen Erlebnisse zu berichten.
    Und was bringt das? Auch nichts.
    Um so mehr öffentlich geschrieben wird, umso mehr wissen davon, wie es anderen ergangen ist. Sie werden ermutigt sich zu wehren, können aus den Erfahrungen lernen. Ist das Internet doch eine Möglichkeit anonym über bestimmte Missstände und diskriminierende Vorgehensweisen der Verantwortlich zu informieren.
    Gerade was Psychoterror angeht, sind die Betroffenen meist sehr eingeschüchtert und schweigen still, weil man das, was sie erlebt haben und berichten, nicht glauben will.
    Ich war schon recht emsig dabei, für all die Anschuldigungen mir Zeugen zu suchen.
    Es gab noch mehr Vorwürfe, auch was sich ausserhalb des Heimes abspielte.
    Ich hatte mich auch an eine Redaktion einer Fernsehanstalt gewandt, die haben sich aber nach einem Telefonat nicht mehr gemeldet, die haben sicher ausreichend andere Fälle und Missstände auch in anderen Bereichen. Meine Rechtsvertretung wollte diese Öffentlichkeit eher nicht.

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