Montag, 18. November 2013

Termine im Fernsehen

8. Dezember 2013 - Phönix


(Schicksal Demenz)

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Der sich kuemmernde Angehörige-II.

Hier, auf dieser Seite: 10. Der sich "kümmernde Angehörige" in meinem Blog bahnt sich ganz vorsichtig eine Diskussion an.
Viele trauen sich nicht, über ihre negativen Erlebnisse zu berichten.
Meist ist es die Angst vor dem Pflegeheimbetreiber, die als "Schere im Kopf" arbeitet.

Das, was uns immer noch fehlt ist ein engagierter Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin, die (oder der)  bereit ist, einer Gruppe von Pflegenden Angehörigen "pro bono" zur Seite zu stehen.

Mittwoch, 11. September 2013

Das Ende


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Samstag, 7. September 2013

Der "Fall" ist abgeschlossen


Die Todesursache ist unter dem Aktenzeichen vom 29.05.2013 genannt worden:

"Folgen einer Aspiration mit Lungenentzündung
bei Schluckstörung durch zurückliegenden Schlaganfall."

Drei Aktenzeichen haben die Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft zu Hamburg ergeben.
In den Bescheiden klingt außerdem deutlich durch, daß die tödlichen Folgen der Aspiration *) selbsverschuldet seien.

7200 JS 65 / 13 - 04.02.2013 - Aufnahme der Ermittlungen

7202 UJS 623/13 - 29.05.2013 - Einstellungsbescheid (Selbstverschulden)

2 Zs 535/13 - 11.07.2013 - Oberstaatsanwaltschaft (stützt den Bescheid der Staatsanwaltschaft)


*) Vereinfacht: Eindringen von Speiseresten in die Lunge/Verschlucken, oft verursacht durch Essen im Liegen.
Dieses hätte, durch die erforderliche Aspirationsprophylaxe seitens des Pflegepersonals, vermieden werden können . . .



Sonntag, 10. März 2013

Fortsetzung im neuen Blog



Mein Nachfolge-Blog wurde unter diesem Titel gestartet:

Wohin mit unseren 'Alten'?




Für die Toten kann ich auf Erden nichts mehr tun;
ich werde ihr Andenken liebevoll bewahren.

Mein neuer Blog gilt den Lebenden,
die einst in Würde und ohne großes Leid
sterben möchten, wenn ihre Zeit gekommen ist.




Montag, 4. Februar 2013

Die letzten Worte meines Bruders

Auszug aus meinem Tagebuch vom 29. Januar 2013, Dienstag

Vom Pflegeheim hatten wir die Nachricht bekommen, daß mein Bruder wieder im Krankenhaus sei.
Pünktlich 15:oo Uhr war ich im Krankenhaus, um die „Ärzte-Sprechstunde“ zu nutzen.
Als ich ankam gab es schon auf dem Flur einen Disput zwischen einem Ehepaar und dem diensthabenden Arzt, der so laut geführt wurde, daß ich ungewollt Teile davon mithören mußte.
" . . . 2 Ärzte haben sich krank gemeldet . . . wir arbeiten hier nur mit einer Besetzung von eineinhalb Ärzten . . . sagen sie mir was ich da schneller machen soll . . ."

Ich durfte noch gut eine halbe Stunde auf seine Auskünfte warten:
Es seien Coli-Bakterien im Darm und im Blut, aber man sei schon auf dem richtigen Weg.
Meine Frage nach dem Essen welches mein Bruder bekommt, verwunderte ihn.
Als ich ihm dann die zwei Fotos von Berni beim Essen im Liegen zeigte, meinte er nur, daß das ja unmöglich sei, aber da wolle er sich nicht beim Pflegeheim einmischen. Für genauere Informationen verwies er mich an die zuständige Krankenschwester.

Als ich das Krankenzimmer betrat, sah ich daß die Gegend rund um seine linke Hand voll blutgetränkt war – er hatte sich die in der Nähe des Handgelenks liegende  Braunüle heraus gezogen oder geöffnet – alles war voll Blut.
Ich hatte den Eindruck, daß Berni sich die Braunüle ganz bewußt geöffnet
oder herausgezogen hatte . . .

Mein Bruder schaute mich nur matt an, als ich nach einer Weile das Krankenzimmer betrat und sagte leise (aber doch recht deutlich zu verstehen):

„Laß gut sein Kurt . . . laß gut sein . . .“

Das waren seine letzten Worte, die ich hier auf Erden von ihm hörte.
- Er konnte und wollte einfach nicht mehr. -

Die zuständige Krankenschwester mußte das ganze Bett umziehen und eine neue Braunüle zur Infusion legen.
In Sachen Essen sagte sie mir, daß mein Bruder nur flüssige Nahrung bekomme, da er feste Speisen verweigere.


3. Februar 2013, Sonntag

Um 19:18/19:19 Uhr hatte ich meine Präsentation für die Vorstellungsrunde beim Verein  „wir-pflegen e.V.“ fertig.
Gut eine Stunde später rief mich der diensthabende Arzt Herr F. aus dem Krankenhaus an
und teilte mir den Tod meines Bruders mit.
Er fragte mich auch, wie die Familie über eine Obduktion denkt.
Ich meinte daß dieses sehr sinnvoll sei . . . auch im Hinblick darauf, daß der Arzt auf meine Fragen hin auch mehrmals von „Aspiration“ als eine der Möglichkeiten sprach, die zum Tode geführt habe..

Ich habe den leisen Verdacht, daß die mittelbare Todesursache eine Aspirationspneumonie gewesen sein könnte.
in diesem Falle könnte das ein Fall für den Staatsanwalt werden, auch wenn es nur noch dazu dienen mag, daß andere, die noch heute in Pflegeheimen leben müssen, ein wenig besser vor subtiler Gewalt (Essen im Liegen) geschützt werden.

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Nein, ich habe immer noch keine Tränen.
Ich bin nur unendlich müde . . .

Sonntag, 3. Februar 2013

Fin

  Das Leiden hat ein Ende



Wir retten in den Intensivstationen unserer Krankenhäuser Leben um jeden Preis . . .
und dann lassen wir dieses gerettete Leben
in einem Alten- oder Pflegeheim
gewinnbringend dahin vegetieren, 
bis es nicht mehr kann?

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Ja, vermutlich hat das Team von Welt.de recht mit diesem Tiltel:



Freitag, 1. Februar 2013

Donnerstag, 24. Januar 2013

Panorama-Internetseite verschwunden: Einstweilige Verfügung?

Letzte Aktualisierung am: 06.03.2013 - 23:55 h

Es ist eigentlich nichts außergewöhnliches, wenn der Link zu einer Internetseite
plötzlich nicht mehr gültig ist.
Eigentlich . . .
Aber in diesem Fall könnte mehr dahinter stecken.

Dieses ist die verschwundene Seite:

Warum versagen die Heimkontrollen?
von Malika Friedrichs
http://www.ndr.de/regional/hamburg/pflegemaengel113.html

- Ich berichtete am 12. Dezember des vergangen Jahres darüber hier im Blog:
Panorama-11122012-Heimkontrollen-versagen

Und am Dienstag, den 11. Dezember 2012 war auch in diesem Blog noch die Welt in Ordnung.
http://skandale-meldungen.blogspot.de/2012/12/pflegemangel-warum-versagen-die.html

Nun fing ich also an zu recherchieren . . . und stieß auf eine Mauer des Schweigens . . .
Offiziell begründet die Redaktion von Panorama das Fehlen einiger ihrer Seiten hiermit:
Warum manche Inhalte nicht mehr online sind
 . . . allerdings sind ältere Seiten, als die von mir gesuchte, sogar noch in der Kurz-Übersicht für Kommentare online . . .
Dieser Beitrag vom 8. Dezember 2012: Kostenfaktor Heim: Alten-Export ins Ausland
und dieser Beitrag vom 6. Dezember 2012: Wertlos: Millionenfaches Töten von Küken
sind dagegen noch online.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Wurde gegen diese Panorama 3 Sendung vom 11.12.2012 ein Maulkorb mittels einer Einstweiligen Verfügung verhängt?
http://www.mytvlink.de/tv/link/id/PcIw

Sonntag, 20. Januar 2013

Die Natur des Menschen - Provokant

Der Mensch ist nicht "Gut" oder "Böse".
Der Mensch reagiert gemäß seiner genetischen Grundlage und seiner Sozialisation
Nur ein Bruchteil seiner Entscheidungen für "Gut" oder "Böse" bleiben dem Zufall überlassen.

Verdeutlicht wird das Verhalten eines Menschen in den nachfolgend dargestellten Experiementen.

Die 10 unfassbarsten Versuche in der Psychologie im Überblick


01 Stanford-Prison-Experiment
02 Milgram-Experiment
03 Brückenexperiment
04 Libet-Experiment
05 Halo-Effekt
06 Awareness-Test
07 Ferienlager-Experiment
08 Experiment der erlernten Hilflosigkeit
09 Die dritte Welle
10 Unmöglichkeit der Gedankenunterdrückung

Freitag, 11. Januar 2013

Folter im Altenheim?

Letztes Update vom 24.06.2013 - 13:50 h
Nachtrag vom 24.06.2013

Inzwischen gibt es zwei Aktenzeichen bei der Staatsanwaltschaft zu Hamburg

7200 JS 6/ 13 und bisher 7202 UJS 623/13

Aber ob da jemals "Recht" gesprochen wird, das steht in den Sternen.

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Nachtrag vom 1. Juni 2013

Aus eigener, trauriger Erfahrung kann auch ich nur "Ja" zu einer Folter-Kontrolle sagen!
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, aber ob da auch etwas dabei heraus kommt, das steht in den Sternen:


Folter im Altersheim mit Todesfolge?

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Da hat doch ein findiger Politiker (oder war es nur ein politischer Beamter?)
entdeckt, daß da möglicherweise in dem einen oder anderen Altenheim
gefoltert wird?

Das Investigativ-Team der welt.de weiß da Folgendes zu berichten:

Altenheime – ein Fall für die Folterkontrolle?
Nun, ich bin gespannt auf die Kommentare zu dem Artikel von Anette Dowideit.
Ihr Buch "Endstation Altenheim" war ja schon deutlich genug und dabei recht objektiv.

Wie normale Menschen zu Folterknechten werden
Zwei Drittel der Testpersonen waren bereit, auf autoritäre Anweisungen Grausamkeiten zu begehen.

Hier ist noch das Video in der ZDF-Mediathek zum Thema:

Mittwoch, 9. Januar 2013

Wehrt euch! Teil 2

Letzte Aktualisierung am 09.01.2013

Ein Kommetar zur Panorama-Sendung  des NDR.de vom 10.10.2012
Panorama berichtete über Pflegemängel in einem Hamburger Pflegeheim.

- Wenn das Altenheim zum Feind wird -


http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=72071&p=185902#post185902
05.01.2013 12:26 - Kommentar von Heim-Mitwirkung

Es ist Zeit zu handeln ...


Es wäre hilfreich, wenn Pflegekräfte und Angehörige GEMEINSAM an einem Strang ziehen und aufhören würden, sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Alle Möglichkeiten die desolate Situation in der Pflege zu verbessern, müssen ausgeschöpft werden! Dazu gehört das Bennen und Eingestehen von Problemen. Nur wenn Probleme erkannt und benannt werden, gibt es eine Chance sie zu beseitigen; beschönigen der Situation bewirkt leider nur das Gegenteil!

Fakten für die beklagenswerten Zustände in der Pflege sind u.a.:
- zu wenig und dadurch überforderte Pflegefachkräfte
- befristete Arbeitsplätze und Einsatz von Leiharbeitskräften
- sehr hohe physische und psychische Belastung für Pflegekräfte
- nicht ausreichende Bezahlung und Wertschätzung für Pflegekräfte
- hohe Gewinn- und Renditeerwartungen von Investoren bei privatwirtschaftlichen Heimen
- etc. pp. ...

Ich weiß, wovon ich rede.
Seit über zehn Jahren bin ich mit dem Thema Pflege konfrontiert, habe viele Jahre meine Eltern in Heimen begleitet und engagiere mich seit dem.

Wir haben KEIN ERKENNTNIS-PROBLEM - es ist an der Zeit zu HANDELN! 
Das gilt insbesondere für Pflegekräfte. Lassen Sie sich nicht länger ausbeuten! Schließen Sie sich zusammen und wehren sich - Berufsverbände, Gewerkschafte, Initiativgruppen wie z.B. "Pflege steht auf" und auch Angehörige bieten Ihnen Unterstützung. Nutzen Sie diese Chancen ...

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Meine Meinung:

Ja, es ist Zeit zum Handeln !

Siehe auch: HeimMitwirkung.de

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"Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können,
muß man sich abgewöhnen.
(Bertolt Brecht)

Im Umkehrschluß kann das auch heißen:
Wenn Reden nicht hilft, dann muß man halt handeln . . .

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Sonntag, 6. Januar 2013

Warum schreibe ich hier?


Das Netz ist eine Plattform für alle möglichen Wesen.
Der Eine nutzt es als Hyde-Park-Corner, stellt sich auf ein Podest
und verkündet das Heil der Welt.
Der Andere nutzt seine Chance zur Selbst-Darstellung und ruft:
"Seht her, hier bin ich; liebt mich . . . oder hört mir wenigstens zu!"
Der Nächste nutzt das Netz zur Agitation (vielleicht, um seinen Frust
loszuwerden) und ein Anderer möchte einfach nur mit Anderen teilen,
was er so hat und weiß.

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Mehr über meine Motive, die mich zum Schreiben treiben, findet ihr hier:
http://netzgarten.blogspot.de/2008/01/neugier-brachte-mich-zum-bloggen.html

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Wehrt euch . . . HeimMitwirkung.de

Letztes Update am: 10.01-2013 - 12:04 h

Ja, es gibt sie noch, die Kämpfer für eine menschenwürdige Pflege!

Reinhold Leopold in Bremen ist so ein Kämpfer.
Er betreibt die Seite Heimmitwirkung.de
mit einem recht umfangreichen und sehr informativen Forum
Dieses Forum ist kein Forum im üblichen Sinne, es gleicht eher einem
  Lexikon zu den Problemen in der Pflege.

Hier ist einer der neueren Beiträge zu finden:
Wehrt euch . . . (auch Schwache können mächtig sein!)


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Meine Meinung:
Es wird Zeit, daß wir Angehörige uns unter einander und auch mit den Pflegekräften
zusammen tun, um eine menschenwürdige Pflege durchzusetzen.
Wenn wir auf unsere Politiker warten, dann sind unsere Angehörigen längst unter menschenunwürdigen Bedingungen gestorben., bevor unsere Volksvertreter und Behörden aufgewacht sind.

Auch dieser Beitrag in seinem Forum ist lesenswert:
PANORAMA: "Pflegemängel: Warum versagen die Heimkontrollen?"

Und?
Wo bleiben eure Kommentare zu diesem Thema?
Wollt ihr nicht wenigstens euren Senf dazu geben oder nur im stillen Kämmerlein jammern und euch selbst und eure Lieben im Pflegeheim bedauern?
Wenn ihr nicht publik macht, was euch drückt . . . nun, dann sitzen unsere Politiker das Thema "Menschenwürdige Pflege" nach altbewährter Manier aus; da haben sie ja genug Übung drin.
Oder habt ihr in den Stellungnahmen zur Panorama-Sendung in Sachen Pflegen und wohnen in Hamburg schon einen Kommentar eines Politikers entdeckt?

Panorama: Kommentar-Übersicht
Warum versagen die Heimkontrollen?
Wenn das Altenheim zum Feind wird

Oder hier

Im Forum Heimmitwirkung

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Donnerstag, 3. Januar 2013

Etwas zum Lesen am Jahreanfang 2013


Auf dieser Seite des Pflege-Selbsthilfeverbandes e.V. wird das Buch
von Astrid Wörn vorgestellt "www.heutewirmorgenihr.de" (nein, das ist kein Link)
und
es folgen verschiedene Berichte betroffener Angehöriger, die sich dem Pflege-SHV anvertraut haben:

Angehörige berichten